Content Snack - Zum Begriff Omnichannel Publishing

01 Jun, 2016
Wo liegt der Nutzen, wo die Grenzen? Wodurch unterscheidet es sich beispielsweise von Multi-Channel-Publishing? Die Antworten sind abhängig von der Definition – wie so oft.

Für uns ist klar, kanalübergreifende Kommunikation ist da sinnvoll, wo sie die Bedürfnisse der Zielgruppen abholt. Onmi-Channel bedeutet also nicht die Nutzung aller verfügbaren Kanälen, sondern vielmehr der orchestrierte Einsatz all derjenigen Kanälen, die von der relevanten Anspruchsgruppe genutzt werden. Omni-Channel Publishing ist also vergleichbar mit der Idee eines integrierten Kommunikationsansatzes. Eine Idee, ein Gefühl, eine Geschichte muss konsequent mit den gleichen Aussagen über die verschiedenen Medien distribuiert werden, um dem Kunden ein konsistentes, überzeugendes Erlebnis zu bieten.

Ist man sich darüber im Klaren, geht es an die Umsetzung. Die Wahl des richtigen Publishing Tools kommt ins Spiel. Omni-Channel ist die Sicht von aussen statt von innen. Statt sich zu fragen welche Kanäle es gibt, die man befüllen kann, ist es relevant zu überlegen welche Kanäle die Zielgruppe denn tatsächlich nutzt. Vor diesem Hintergrund ist also zu überlegen in welchem Masse eine kanalübergreifende Kommunikation (insbesondere in B2B-Märkten) überhaupt sinnvoll ist? Braucht es überhaupt Tools und Lösungen, welche vollumfänglich – «aus einem Pott» - jeden möglichen Kanal befüllen und steuern können?

Die Antwort ist individuell und unternehmensspezifisch – abhängig natürlich von den Kundengruppen. Es heisst, den Blick fürs Wesentliche zu schärfen und die richtigen Kommunikationswege für die ausgewählten Zielgruppe/-n zu erkennen und dementsprechend Prozesse zu optimieren und effizient aufzugleisen. Möglich machen’s aufeinander abgestimmte Tools mit jeweils spezifischen Fähigkeiten.

Dieses Verständnis hat Neidhart + Schön und dafür stehen wir auch in unserer Kompetenz.

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