Glossar

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A

Abfallend

Über das Format (Papierrand) herauslaufende Elemente auf einer Druckseite.

Abstimmbogen

Zum Druck freigegebener Bogen, der die Sollvorgabe für den Auflagendruck bildet.

Abtastauflösung

Feinheit der Auflösung beim Scannen von analogen Vorlagen.

Abzug

Print auf Papier, um Text, Schrift, Stand und Abmessungen zu überprüfen.

Accelerator

Spezielle Zusatzplatinen mit eigener «Intelligenz», die Teilabläufe beschleunigen, indem sie die CPU von komplexen Rechenvorgängen entlasten (siehe auch: CPU).

Account

Zugangskonto eines Surfers. Gilt für Computer, Netzwerke und Internet-Angebote. Die Benennung ist meist identisch mit dem Benutzernamen.

Acrobat Reader

Kostenloses Programm/Plug-In der Firma Adobe, mit dem Dateien im PDF-Format betrachtet werden können (siehe auch: PDF).

ActiveMovie

System zum Herunterladen, bei dem man Texte, Radio- oder Videosequenzen bereits während des Herunterladens lesen bzw. abspielen kann.

ActiveX

Microsoft-Technologie, dank der man mehrere Applikationen gleichzeitig nutzen kann. Der modulare Aufbau ermöglicht es, dass Programme autonom im «andern» Programm funktionieren (siehe auch: Applikation).

Adapter

Zwischenstecker oder Vorrichtung, die zwei unterschiedliche Verbindungsstecker bzw. verschiedenartige Geräte miteinander verbinden kann.

ADC

Analog Digital Converter
(siehe auch: Analog/Digital-Wandler).

Additions

Spezielle, oft von Fremdanbietern offerierte Programmmodule, die die Funktionalität des Layoutprogramms «PageMaker» erhöhen.

Additive Farbmischung

Lichtmischung, die aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) sich additiv zu Weiss mischt.

Address Mask (Adressmaske)

Bitkombination, die angibt, ob eine Netzwerk-Protokoll-Adresse ein Netz oder ein Rechner ist (siehe auch: Bit, IP-Adresse, netmask).

ADSL (Asymmetric Digital Suscriver Line)

Eine Technologie, dank der man Daten asymmetrisch verschicken kann. Das ist vor allem beim Surfen sehr nützlich, weil man vom Server rund 100-mal mehr Informationen erhält, als man zurückschickt (siehe auch: Server).

agent (Agent)

Software, die für eine Applikation Anfragen generiert und Antworten in Empfang nimmt, z.B. Mail User Agent, Message Handling Agent (siehe auch: Software).

AIFF/AIFC (Audio Interchange File Format bzw. Audio Interchange File Compressed)

Auf Macintosh- und Unix-Rechnern meistverbreitetes Format für digitalisierte (gesampelte) Audiodaten. Mittlerweile wird es auch im Windows-Bereich immer mehr eingesetzt. Das AIFF- bzw. AIFC-Format verarbeitet verschiedene Sampletiefen und -raten sowie Mono- und Stereoklänge und bietet in der AIFC-Darstellung eine verlustlose Datenkompression.

Aktiv-Matrix

(siehe TFT).

Akzidenzen (Vorfälle, Zufälle)

Druckaufträge ausserhalb der periodisch erscheinenden Printmedien, Gelegenheitsarbeiten:
Briefschaften, Prospekte, Broschüren, Kataloge, Formulare. Demnach gehören Zeitungen, Zeitschriften, Bücher aber auch Verpackungen nicht dazu.

Aliasing

Bezeichnung für den insbesondere bei niedriger Auflösung auftretenden Treppeneffekt, der sich bei der Bildschirmdarstellung oder der Druckerausgabe von schrägen Linien und bei Kurven störend bemerkbar macht.

Alinea

Neuer Zeilenanfang in der Textspalte. Auch Absatz, Paragraph (in Gesetzestexten).

AMLCD (Aktivmatrix-LCD)

(siehe auch: TFT).

Analog

Kontinuierliches Verhältnis zwischen Information und Repräsentation.

Analog/Digital-Wandler (AD-Wandler)

Elektronische Komponenten, die analoge Signale in entsprechende digitale Informationen umwandeln können.

Andruck

Simulation des Druckprozesses auf einer Andruckpresse. Im Gegensatz zum Auflagedruck wird eine Farbe nach der anderen gedruckt (d.h. nasse Farbe wird auf bereits trockene Farbe gedruckt, im Auflagedruck wird nass in nass gedruckt).

Anfasser

Markante Punkte am Begrenzungsrahmen von Textblöcken, Bildern oder Grafiken, dessen Dimension sich durch Anklicken (Anfassen) und Aufziehen oder Zusammenschieben verändern lässt; sie sind u.a. in Layout-, Grafik- und Bildverarbeitungsprogrammen vorzufinden.

Angeleuchtetes Plakat

Plakat auf herkömmlichem Trägermaterial, mit Direkt-/Totalbeleuchtung durch zusätzlich montierte Neonröhre oder Spotlampe.

Animation

Serie von Einzelbildern, die, in schneller Abfolge präsentiert, beim Betrachter den Eindruck einer Bewegung erwecken.

Anschnitt

Teile des Bogens, die später beschnitten werden (siehe auch: Beschnitt).

ANSI (American National Standards Institute)

Organisation für Standardisierungsgremien, welche ihren Sitz in den USA haben. ANSI ist Mitglied der ISO (siehe auch: ISO).

ANSI-Zeichensatz

Von Windows verwendeter Zeichensatz, der neben den üblichen alphanumerischen Zeichen nationale Sonderzeichen enthält.

Ansprechzeit (Response Time)

Zeitdauer, bis ein Pixel reagiert, wenn es ein Signal vom PC empfängt.

Anti-Aliasing

Je nach Hersteller variierende Methoden zur Verhinderung des insbesondere bei der Darstellung von Strichgrafiken und bei Text auftretenden störenden Treppeneffekts.

Antiqua

Alle Schriften mit oder ohne Serifen («Füsschen»), die auf Vorbilder der klassischen römischen Schriften zurückzuführen sind. Diese entwickelten sich, als der Buchdruck im 15. Jahrhundert im romanischsprachigen Europa Fuss fasste.

API (Application Programming Interface)

Produktspezifische Schnittstelle, an der Fremdhersteller mit ihren Programmen andocken können, um so mit der Applikation zu kommunizieren oder die Funktionalität des Programms zu erhöhen. Typische Anwendungsbeispiele hierfür sind die Schnittstellen für die XTensions von «QuarkXPress» oder für die Additions von «Adobe PageMaker» (siehe auch: Xtensions).

Applet

Kleines Java-Programm, das in eine WWW-Seite eingebunden und anschliessend mit einem javafähigen Browser betrachtet wird (siehe auch: Browser, Java, WWW).

Applikation

Synonym für «Anwendungsprogramm».

APS (Advanced Photo System)

Fotografisches Verfahren, das die Vorteile der konventionellen Analogfotografie (hohe Auflösung und gute Farbwiedergabe dank «Enhanced Cubic Grain»-Emulsion) mit denen der Digitalfotografie (Magnetspeicherschicht auf der Filmrückseite) vereint; die in der Patrone verbleibenden speziellen IX-Filme («Information Xchange») speichern ausserdem die Information, ob die Ausgabe auf Print bzw. Dia-Material (drei Formate zur Auswahl) oder in ein digitales Bildarchiv erfolgen soll.

Arbeitsspeicher (Random Access Memory RAM)

Zentraler Speicher in einem EDV-System, der dem Anwender für das Speichern von Daten (Programmen und Arbeitsdaten) zur Verfügung steht. Der Arbeitsspeicher ist frei Skalierprogrammierbar.

Archie

Datenbanksystem, mit dessen Hilfe Software auf Datenservern im Internet lokalisiert werden kann (Namenssuche) (siehe auch: Internet, Server, Software).

ARPAnet

Andere Bezeichnung für «Advanced Research Project Agency», die Forschungsagentur des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Sie steht am Anfang der grossen Netze. Das ARPAnet ist der Vorläufer des Internets.

Array

Bereich von Datenfeldern, die die gleichen Eigenschaften aufweisen.

ASCII (American Standard Code for Information Interchange)

Eine amerikanische Norm zur Definition von Computerzeichensätzen.

ASP (Active Server Pages)

Dokumente im HTML-Standard, denen ein Code in ActiveX angehängt wurde. Der Code ermöglicht es dem Web-Server, HTML-Dateien zu verschicken, die dann vom Browser erkannt werden können (siehe auch: ActiveX, Browser, HTML, Web).

ATM (Asynchronous Transfer Mode)

Neuer Kommunikationsdienst – auch in Verwendung mit IP – der Bandbreite nach Bedarf und mit hoher Verfügbarkeit anbietet (siehe auch: IP, Bandbreite).

Attachment

Englisch für «Anhängsel». Bezeichnung für eine Datei, die an eine E-Mail angehängt wird. Es können nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Töne und kleine Filmclips verschickt werden (siehe auch: E-Mail).

Auflagedruck

Das Papier wird in einem Durchgang «nass in nass» mehrfarbig bedruckt, da die Druckfarbe nicht trocknet, wenn die nächste Farbe aufgebracht wird.

Auflösung

Wiedergabefeinheit der Darstellung oder Ausgabe, meist als Anzahl von Pixel, Linien oder Punkten pro Zentimeter oder Inch (Zoll) angegeben (siehe auch: Pixel).

Aufrastern

Reprotechnische Umwandlung bzw. Simulation von Halbtonvorlagen in Hell-Dunkel-Ton oder Farbwerte.

Ausgleichen

Typografische Feinarbeit, um beim Versal-(Grossbuchstaben-)satz und bei Abkürzungen optisch gleiche Abstände zu erzielen.

Ausschiessen

Anordnung von Einzelseiten zu einem Bogen, entsprechend dem Falzmuster sowie der späteren Druck- und Bindeart.

Austreiben (sperren)

Erweitern der Wortabstände innerhalb einer Zeile, Spationieren eines Worts oder Vergrössern von Zeilenabständen.

Autorkorrektur

Aenderungen, die der Autor, Kunde oder Besteller an Text, Bild oder Layout auf dem Kontrollmedium eines Printprodukts vornimmt.

Autoplate

Fixiert die Offsetdruckplatte automatisch auf dem Plattenzylinder im Druckwerk.

Autotypischer Raster

Die Rasterpunkte haben alle den gleichen Abstand von Punktmitte zu Punktmitte. Die Punktgrösse bestimmt den Tonwert. Die Anzahl Punkte pro Zentimenter geben die Rasterfeinheit an.

Avatar

Künstliche Person, die als virtuelles Abbild des Surfers oder Chatters in VRML-Welten verwendet wird (siehe auch: Chat, VRML).